TROUBLE WITH BEING BORN - Filmforum Höchst

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TROUBLE WITH BEING BORN

Es beginnt als verzaubernde Idylle. Es ist Sommer. Elli (Lena Watson) und Georg (Dominik Warta), der Mann den sie Papa nennt, durchleben schöne Tage. Liebevoll umsorgt er sie. Er hat sie erschaffen. Ihr all das einprogrammiert, woran sie sich erinnern kann. Geschaffen wurde sie nach dem Vorbild seiner verlorenen Tochter. In Gefahr gerät die friedliche Atmosphäre, sobald sich Elli in der Nacht auf den Weg in den Wald aufmacht.
Immer wieder sorgen Androiden in Filmen für eine zutiefst verstörende Verunsicherung. Die künstlichen Menschen stehen dabei in einer langen erzählerischen Tradition. In eine besondere künstlerische Tradition reiht sich die Regisseurin Sandra Wollner mit ihrem zweiten Spielfilm. Für DAS UNMÖGLICHE BILD (2016) erhielt sie den „Förderpreis Neues Deutsches Kino“ in Hof. Der schonungslose, kühle Blick auf die unablässig heraufziehenden Abgründe des Menschen, die sich im Antlitz der Maschine spiegeln, stellt sich meisterlich in die sezierende österreichische Schule der Landsmänner Ulrich Seidl und Markus Schleinzer. Obwohl an der Filmhochschule entstanden, offenbart sich bereits die Beherrschung der filmischen Mittel auf einem frühen Höhepunkt.
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