Gloria Mundi - Rückkehr nach Marseille - Filmforum Höchst

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Gloria Mundi - Rückkehr nach Marseille

        
Im heutigen Marseille wird das Mädchen Gloria geboren. Das erste Enkelkind der Familie wird mit großer Freude begrüßt, dennoch geht das junge Paar durch harte Zeiten. Bei ihren Versuchen wirtschaftlich über die Runden zu kommen, brauchen sie die Hilfe der ganzen Familie. Und die ist alles andere als harmonisch aufgestellt und mit teils heftigen Konflikten beschäftigt. Zudem droht der (wirtschaftliche) Druck von außen das soziale Gefüge im Inneren zu zerstören: Die junge Mutter Mathilda bangt um die Vollendung ihrer Probezeit als Modeverkäuferin, ihr Mann Nicolas versucht sich als Uber-Fahrer; Mathildas Mutter und ihr Stiefvater kommen selbst kaum über die Runden; Mathildas leiblicher Vater kann sich erst einbringen, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde. Und auch um das Verhältnis zwischen Mathilda und ihrer Stiefschwester Aurore ist es nicht zum Besten bestellt… Neokapitalismus, bröckelige Familienstrukturen und Generationenkonflikte verbaut Guédiguian abermals zu einem düsteren Gesellschaftsbild über seine Zeitgenossen. „[Der Neokapitalismus] hat all unsere Träume in den eisigen Wassern der egoistischen Berechnung ertränkt. Das ist es, was dieses dunkle soziale Märchen durch die Geschichte einer wiederhergestellten Familie zeigen will, die so zerbrechlich ist, wie ein Kartenhaus“, beschreibt Robert Guédiguian seinen neuen Film GLORIA MUNDI.

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