EYIMOFE - Filmforum Höchst

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EYIMOFE

        
In zwei Kapitel ist der Film EYIMOFE der Brüder Arie und Chuko Esiri gegliedert: „Spanien“ und „Italien“. Das sind die Wunschorte der Protagonist*innen, die lediglich durch den gemeinsamen Vermieter Mister Vincent verbunden sind. In den Lebensgeschichten von Mofe (Jude Akuwudike), Elektriker in einer Fabrik, und Rosa (Temi Ami-Williams), einer Friseurin in Lagos, bleiben diese Orte der Träume unsichtbar. Von Themen wie Pass, Visum, Arbeitserlaubnis, Einladung und letztendlich Geld hängt die Erfüllung dieser Sehnsüchte ab und durchziehen den Alltag der Figuren. Gleichzeitig bestimmen Familie, Geschlecht und Status den Verlauf des Schicksals immer wieder neu und spinnen ein Netz aus Hoffnungen, Erwartungen und Verpflichtungen.
„Eyimofe“ bedeutet „Dies ist mein Wunsch“. Vom Leben und Überleben in Lagos erzählen die beiden in England ausgebildeten nigerianischen Regisseure in ihrem ersten Spielfilm. Die als einer der gefährlichsten Orte bekannte Stadt Lagos wird dabei zur flirrenden und pulsierenden Metropole, wie man sie selten gesehen hat. Die Filmbilder der Brüder sind voller Licht und Farbe und überzeugen durch kraftvolles Schauspiel, welches den Abschied der Träume als emanzipatorischen Akt feiert.

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