Chhello Show / Das Licht, aus dem die Träume sind - Filmforum Höchst

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Chhello Show / Das Licht, aus dem die Träume sind

Der Filmverleih hat Pan Nalins Werk ganz zu Recht ein „Cinephilgood-Drama“ getauft: DAS LICHT, AUS DEM DIE TRÄUME SIND nimmt nicht nur Cineast*innen jeglichen Alters mit auf eine Reise, die mit der Liebe zum Kino, dem Ort, an dem die Geschichten am besten zur Geltung kommen, ansteckt, sondern erzählt ganz nebenbei auch das Ende der Ära der 35mm Filmkopie, den Überlebenskampf der Kinos und die Digitalisierung derselben – pure Nostalgie, gemischt mit Szenen aus dem ländlichen Leben im indischen Westen, an einer einsamen Zugstation.
Samay wird nach seinem ersten Besuch im Lichtspielhaus „Galaxy“ von der Magie des Kinos gepackt. Für ihn steht fest: Er will Filme sehen, Filme machen und Filme zeigen. Da stehen ihm auch der strenge Vater und die Schule nicht im Wege, er freundet sich mit dem Vorführer Fazal an, dabei helfen ihm die herausragenden Kochkünste seiner Mutter und startet ein geheimes Doppelleben. Er lernt das Vorführen, das Überblenden und wie die Klebepresse funktioniert und nicht nur er wird von der faszinierenden Atmosphäre vom flackernden Licht und dem Rattern der Projektoren gefangen genommen. Man erlebt, wie der Junge beginnt, die Welt um ihn herum immer filmischer wahrzunehmen, er bastelt mit Erfindungsreichtum ein Kino – ein Gemeinschaftserlebnis mit all seinen Freunden.
Visuell opulente Hommage an die Kraft des Kinos und ein Stück Autobiografie des Regisseurs. Wo Licht ist, da sind Geschichten!
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