Filmforum Höchst

Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-Straße 46a
Direkt zum Seiteninhalt
Liebe Gäste,

die Maskenpflicht ist endlich auch bei uns aufgehoben. Die Empfehlung, eine zu tragen, gilt trotzdem. Viel Spaß im Kino

AUFBLENDE
     
Der Frühling ist da, zumindest grünt es um uns herum. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass alles etwas leichter werden möge. Insofern hat sich das Filmforum-Team nach positiven Richtungen, Geschichten mit besserem Ausgang und spannenden Traumvisionen umgeschaut.
Zwei wichtige Neuerungen im Mai: Wir verabschieden uns von unserer Online-Plattform filmforum@home. Das Förderjahr ist nun vorbei, wir lassen das Internetkino ruhen und konzentrieren uns auf das haptische Kinoerleben mit der Gewissheit, dass reale Begegnungen weiterhin wesentlich sind. Weil wir vermehrt angesprochen wurden, gibt es jetzt immer dienstags den „Tag der deutschen Synchronfassung“. Wenn es von Verleihseiten möglich ist, bieten wir an diesem Tag eine deutsche Synchronfassung des bei uns grundsätzlich in Originalsprache mit (meist) deutschen Untertiteln gezeigten Films.  
Wir starten den Mai recht geschäftig in Auseinandersetzung mit Zukunftsvisionen im Gespräch mit unterschiedlichsten Gästen. Regisseurin Antje Hubert ist am 5. Mai höchst persönlich vor Ort und macht sich mit ihrem Dokumentarfilm ALLES WAS MAN BRAUCHT und uns auf die Spurensuche nach alternativen Lebensbedürfnissen. Auch der Radioreporter Johnny stellt nicht nur den Jugendlichen in COME ON, COME ON, die er interviewt, die Frage, was sie glücklich macht, sondern durchlebt es mit seinem Neffen. An zwei Tagen ist das Frankfurter Filmkollektiv im Filmforum kuratorischer Gastgeber und präsentiert kasachisches Partisanenkino: das 2014 von kasachischen Filmemachern veröffentlichte Manifest fordert inhaltliche wie ästhetische Neuorientierung – lassen wir uns überraschen. Am 11. Mai schließt die Woche mit der hessen film tour und dem Frankfurter Regisseur Enrico Corsano, der TOMMY B. im gleichnamigen Film über seine ungeahnten Änderungen im persönlichen Zukunftsfahrplan erzählen lässt.
Es folgen zwei Filme, deren Handlungen verwinkelt sind, in denen viele verschiedene Lebenslinien sich kreuzen und berühren: TRE PIANI, der neue Film des italienischen Altmeisters Nanni Moretti, konfrontiert mit einer geballten Ladung Menschenschicksal und dem Versuch einer neuen Weltoffenheit in Rom, dem Herzen Italiens. Auch in Paris pulsiert das Leben. Im 13. Arrondissement (Les Olympiades) siedelt Jacques Audiard seinen Film mit dem deutschen Verleihtitel WO IN PARIS DIE SONNE AUFGEHT an und adaptiert Graphic Novels des amerikanischen Comiczeichners Adrian Tomine – Figuren auf der Suche nach einer Heimat innerhalb ihres Lebens.
Es gibt so viele wunderbare Frauen, die Großartiges geleistet und uns ihre kreative Kraft durch ihr Werk hinterlassen haben. Eine davon ist die Finnin TOVE, die Schöpferin der „Mumins“, die neben der Kinderfigurenwelt im breiten Spektrum der Kunst unterwegs war. Eine andere geheimnisvolle Person ist Patricia Highsmith, deren spannende Bücher vielfach verfilmt wurden und deren Leben nun die Dokumentarfilmerin Eva Vitija-Scheidegger anhand persönlicher Schriften nachgeht. Dazu zeigen wir die Verfilmung CAROL von Todd Haynes des sehr persönlichen Romans „The Price of Salt“.
Die letzte Maiwoche blickt zurück in die Zeit der DDR. Gerade erst erschienen ist die Dokumentation BETTINA, in der Liedermacherin Bettina Wegner über ihren künstlerischen und kämpferischen Weg in der ehemaligen DDR berichtet. Dazu zeigen wir nun auch endlich LIEBER THOMAS von Andreas Kleinert, der den rebellischen Lebensweg des Schriftstellers Thomas Brasch in packende Schwarzweißaufnahmen gekleidet hat. Am Samstag, den 28. Mai öffnen wir am Nachmittag den Kinosaal für die sich neu gegründeten kommunistischen Organisation, die ihre Zeitzeugen-Dokumentationen vorstellt. Anschließend freuen wir uns, die DEFA-Produktion DER GETEILTE HIMMEL von Konrad Wolf nach dem Roman von Christa Wolf mit einer kleinen Einführung und als 35mm Kopie im Kino zu präsentieren.
Monatsübersicht Mai

19.-25.5. Weibliche Kreativität zu patriarchalen Zeiten
Tove OmU
Zaida Bergroth | FIN/SWE 2020 | 104 Min.
Mo, 18.00 * Do, Sa, Di (dt.), Mi 20.30

Loving Highsmith Dt/OmU
Eva Vitija | CH/DE 2022 | 83 Min.
Do, Sa, So, 18.00 * Fr, Mo 20.30

Carol OmU
Todd Haynes | UK 2015 | 118 Min.
Fr, Di (dt.), Mi 18.00 * So 20.30

Kids: Glasboy
Samuele Rossi | IT/CH/AT 2020 | FSK 6 | 90 Min.
(20.05. + 22.05.)
 
26.5.-1.6. Leben in der DDR  
Lieber Thomas
Andreas Kleinert | DE 2021 | 157 Min.
Do, Mo 18.00 * Fr, So, Di, Mi 20.30

Bettina
Lutz Pehnert | D 2022 | 107 Min.
Fr, So, Di, Mi 18.00 * Do, Mo 20.45!
Die kommunistische Organisation präsentiert ihre Zeitzeugen-Dokumentation

Das Andere Leben
Sa 16.00 Uhr - im Anschluss Diskussion

Der geteilte Himmel
Konrad Wolf | DDR 1964 | 114 Min.
Sa 20.30 mit Einführung

Kids: Madison – Ungebremste Girlpower
Kim Strobl | DE 2020 | FSK 6, empf. 8 | 85 Min.
(27. + 29.05.)

Klein aber fein: Kurzfilme als Vorfilm
 
19. -25.05.
Rosa
Janina Lutter | DE 2019 | 04:04 Min.

26.05. - 01.06.
Kontakt
Marcus Wildelau, Daniel Blazek | DE 2004 | 05:00 Min.

 


Zurück zum Seiteninhalt