Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a
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Das Quiz des Filmforums geht in die neue Runde!
Weiterhin bleibt unser Kino aufgrund der Lockdown-Bestimmungen geschlossen und die beste Kinozeit findet ohne Publikum mit leeren Kinosälen und vor kleinen Bildschirmen auf dem eigenen Sofa allein zu Hause statt.
Wieder neue Fragen im Quiz des Filmforums
Viel Spaß beim Rätseln rund um Film und Kino!



Kurzfilm der Woche
 
Eine Kooperation Interfilm Berlin.

 
RAIN
von Johannes Stjärne Nilsson, Schweden 2014

 
Eine Frau wacht vom Regen in ihrem Schlafzimmer auf. Als sie aufsteht, folgt ihr der Regen. Sie schleppt ihn mit sich durch den Tag.






Filmplakatperlen aus dem Archiv des Filmforum Höchst
Die Zeit des gezwungenen Rückzugs will genutzt werden. Räumen, Ordnen und Sortieren der Vergangenheit und der Zukunft ist an der Tagesordnung. Wir stöbern in unserem Plakatarchiv und suchen nach Filmplakaten, die uns etwas bedeuten.
Das jeweils aktuell ausgewählte Filmplakat findet sich sowohl direkt vor Ort im Schaukasten unseres Kinos in der Josef-Emmerich-Straße 46a in Frankfurt-Höchst, als auch auf unserer Homepage und bei Facebook und Instagram wieder. Lassen Sie sich überraschen!
Wir freuen uns, von Ihren Kinoerlebnissen zum entsprechenden Film zu erfahren! Kommentieren oder schreiben Sie uns gerne!





        
AUFBLENDE

Liebe Freundinnen und Freunde des Filmforum Höchst

Die aktuellen Zeiten sind der Kultur – speziell der Kinokultur – nicht gerade zuträglich. Immer wieder aufs Neue hoffen wir, es könnte sich allmählich ein Weg zur Normalität auftun, doch weiterhin bleibt die Lage ungewiss und eine Öffnungsperspektive ist nicht klar zu kommunizieren.
 
Unsere Aktionen – FILMQUIZ, KURZFILM DER WOCHE, FILMPLAKATPERLEN – blieben daher bisher die einzigen Brückenglieder zwischen uns und Ihnen/Euch, zu finden auch bei Facebook und Instagram.
 
Weil uns das Kinomachen aber fehlt und wir gerne weitere Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Film bereitstellen wollen, um Ihnen/Euch auf anderen Wegen mit der gewohnten Programmstruktur nahe zu sein, reifte der Entschluss heran, an dem gerade neu sich formierenden Verein Cinemalovers zu partizipieren und eine dem Kino direkt angeschlossene Onlineplattform anzubieten. Gemeinsam nutzen die beteiligten Kinos die Software und lizensieren Filme, aber jedes Kino wählt seine eigene Form und kuratiert das Filmprogramm entsprechend den eigenen Ansprüchen.

Natürlich schlägt unser Herz in erster Linie für den realen Kinoraum und das gemeinsame Erleben von filmischen Erzählungen sowie den direkten Austausch im Kino! Das ist ganz klar weiterhin unser Standpunkt. Und sicherlich nutzen viele seit langem schon ausreichend die diversen Mediatheken und Streamingdienste. Nichtsdestotrotz wollen wir mit der neuen Plattform filmforum@home erproben, ob eine Erweiterung in den digitalen Raum auch ein kinoverträgliches und unterstützendes Angebot sein und zur Vermittlung zusätzlicher filmischer Mehrwerte dienen kann, sogar, wenn die Kinos wieder geöffnet sind.
 
Wir haben unser Filmangebot auf der neuen Seite in sogenannten Filmduetts zusammengefasst: Wir wollen dazu anzuregen, Filme miteinander sprechen zu lassen und sich vertieft einem bestimmten Inhalt / einer Idee / einer filmischen Umsetzung zu widmen. Immer im Turnus von 14 Tagen soll ein Duett ausgetauscht werden.
 
Zudem wollen wir in jedem Monat ein SPECIAL anbieten. Im Mai startet die Kooperation mit dem Kunstverein EULENGASSE e.V., die ursprünglich als sonntägliche Kunstfilmmatinee gedacht war nun digital zum Thema 100 Jahre BEUYS in Form einer Onlinediskussion am 16. Mai um 12 Uhr und bezieht den Dokumentarfilm BEUYS von Andreas Veiel ein.
 
Als Zugang zur Onlineplattform bieten wir verschiedene Abonnement-Modelle, Monatsabos zum Schnuppern oder auch das Jahresabo. Da es das Angebot zunächst erst einmal gesichert für ein Jahr geben wird, kann man das Jahresabo auch nur zum Start innerhalb des ersten Monats Mai ergattern.
 
Die Online-Plattform fimforum@home startet ihr Filmangebot ab 29. April.

 
Ab sofort kann aber schon auf der Seite gestöbert, sich für ein Abo-Modell entscheiden und unter entsprechendem Button per Mail bestellt werden. Leider hat das Kino noch keine elektronischen Bezahlmodalitäten zur Verfügung, weshalb bis zur Aktivierung des Abos ein kleiner Bearbeitungsvorlauf von Nöten ist, dies bitten wie zu bedenken und rechtzeitig zu bestellen.
 
Wir laden herzlich auf eine gemeinsame Entdeckungsreise ins filmforum@home ein!
 
BITTE WEITERSAGEN!
Bleiben Sie gesund!
Ihr Filmforum Höchst
 
…. Und wenn das Kino wieder kommt!
Dann werden wir wahrscheinlich nach wie vor nur 24 Plätze anbieten können.
Es wird auch im Vorraum des Kinos auf einen Abstand von 1,50 m zu achten sein.
Im gesamten Gebäude wird Maskenpflicht bestehen. Die Mund- und Nasenbedeckung wird dauerhaft – auch auf den Kinoplätzen – zu tragen sein.
Kontaktdaten werden weiterhin relevant bleiben und können schon vor dem Besuch des Kinos ins Formular eingetragen werden. Das PDF Hygienekonzept zum Ausdrucken und Vorausfüllen der Kontaktdaten finden Sie hier auf unserer Website.
Bitte beachten Sie: Es wird wahrscheinlich kein Getränkeverkauf stattfinden, Sie können sich aber gerne Ihre Getränke mitbringen.
Und als neue Regelung für Veranstaltungen kann es dazu kommen, dass bei einer Inzidenz über 50 der Einlass nur mit einem negativen Test möglich ist.
Wir werden Sie über die aktuell geltenden Bestimmungen informiert halten.
HIER GEHT ES ZUR
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ONLINE-PLATTFORM
Zum Filmplakat
THE DREAMERS – DIE TRÄUMER
I 2003 - Regie: Bernardo Bertolucci. Buch: Gilbert Adair, nach seinem Roman. Kamera: Fabio Cianchetti. Schnitt: Jacopo Quadri. Mit: Michael Pitt, Louis Garrel, Eva Green, Robin Renucci, Anna Chancellor, Jean-Pierre Léaud - 114 Minuten.

Wir umschiffen die Strenge der alphabetischen Reihenfolge und nutzen das D, um mit der Bedeutung des Artikels zu spielen: Bernardo Bertoluccis Film Die Träumer hat sich als neue Plakat-Perle aufgedrängt und will nun also gezeigt werden.
Ein Film der Filmzitate, ein Film der die Cinephilie im Allgemeinen zum Lebenselixier erhebt und die Zeit der Nouvelle Vague im ganz Speziellen. Bertolucci führt uns in die gute alte Zeit der 1968er nach Paris mitten hinein in die Studentenunruhen und lässt uns durch die intensive Freundschaft der Geschwister Isabelle und Theo mit dem jungen Amerikaner Matthew – den sie just während der Demonstration gegen die Schließung der Cinémathèque kennenlernen – ein Leben für den Film atmen. Die drei jungen Menschen leben quasi mit der Filmgeschichte – alles dreht sich darum, Filmszenen nachzustellen, Filmzitate zum Besten zu geben und wesentliche ästhetische Theorien zu diskutieren. Ganz gefangen im Spiel mit sich selbst zieht es die drei immer tiefer in die gemeinsam imaginierte Welt zurück, sie bleiben auch räumlich kammerspielgleich wie in Der letzte Tango in Paris zurückgezogen in der geschwisterlichen Wohnung – bis ein Steinwurf durchs Fenster sie in die Realität der Maiunruhen zurückholt.
Wenngleich der Handlungsebene nicht viel mehr zuzufügen ist und dem älteren Bertolucci von den Medien ein gewisser Voyeurismus aufgrund der sexualisierten Szenen zugesprochen wurde, so schafft doch die im Film übermittelte Stimmung der 68er Revolte mit dessen implizierter Freizügigkeit und vor allem mit der dargestellten Lust am Schauen und sich Einsaugen lassen in die Welt der Chinephilie gerade für Filmliebhaber*innen den Wunsch, gleich alle angesprochenen Filme selbst noch einmal im Kino zu sehen.
Welche Filmzitate gibt es in The Dreamers/Die Träumer zu entdecken?
Gerne melden Sie sich bei uns unter filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de
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