Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

HIER GEHT ES ZUR
------->
ONLINE-PLATTFORM
Liebe Gäste,

ab Samstag den 8.1.2022 gilt bei uns im Kino die 2G+ - Regel (geimpft, genesen plus Test oder geboostert) Kinder benötigen weiterhin nur einen Test.

AUFBLENDE
     
Die letzte Januarwoche beschäftigt sich teils humoristisch – in der Komödie DAS SCHWARZE QUADRAT (ein weiteres Debüt in unserem Programm), aber auch sehr seriös – im Dokumentarfilm IN DEN UFFIZIEN, mit dem Kunstmarkt. Höhepunkt der Woche, angelehnt an die aktuelle Ausstellung in der Schirn zu Paula Modersohn-Becker, können am Mittwoch, den 2. Februar nicht nur der Spielfilm PAULA von Christian Schwochow, sondern auch ein wunderbarer Dokumentarfilm von Nathalie David geschaut und im Anschluss daran mit derselben sowie der Kulturredakteurin Petra Kammann diskutiert werden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kunstverein EULENGASSE und FeuilletonFrankfurt statt. Insofern ist allen Besucher*innen des Film-Duos die Ausstellung im Vorfeld empfohlen.

Februar
Während in der Hauptstadt der Versuch einer Präsenz-Berlinale in Zeiten der Pandemie unternommen wird, stellen wir uns der Aufgabe, Filme, die möglichst viele verschiedene Länder aufzeigen, in den kürzesten Monat des Jahres zu packen. Im Filmforum geht es von Marokko, Burkina Faso, Algerien weiter nach Nordostsyrien, in die Schweiz, aber auch ein bisschen nach Polen, über Frankreich, schließlich nach Island, Georgien und nach Bhutan mitten hinein in den Himalaya. Egal, wie sehr uns vielleicht die Pandemie vom Entdecken anderer Kulturen und deren spezifischen Themen entfernt hat, so bringt uns doch das Kino an Orte und verschafft Einblicke in Lebenswelten, die oft verschlossen bleiben.
Traditionell findet Anfang Februar eigentlich das Festival AFRICA ALIVE gemeinsam mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum statt. Pandemiebedingt hat sich nun alles im Jahresverlauf verschoben, sodass wir das eigentliche Festival wieder für den Sommer/Herbst planen und jetzt einen kleinen Vorgeschmack mit einigen Filmtiteln bieten: In ADAM zeigt Schauspielerin und Filmemacherin Maryam Touzani, bekannt auch durch die Zusammenarbeit mit Ehemann und Produktionspartner Nabil Ayouch (MUCH LOVED), in  ihrem ersten abendfüllenden Spielfilmdebüt starke Frauenfiguren, die sich – trotz der sie umgebenden patriarchalen Strukturen – ihren Platz erobern. Auch in SOUERS von Yamina Benguigui gehen drei Schwestern gemeinsam mit der Mutter der Familiengeschichte, die sich zwischen Algerien und Frankreich abspielt, auf den Grund. Der Dokumentarfilm GARDERIE NOCTURNE lässt einen tiefen Einblick in das Leben von Farida und Odile zu, die ihre Kinder des Nachts zu Frau Coda in Obhut geben, während sie selbst arbeiten müssen. Schließlich stellt Peter Heller seinen Dokumentarfilm VERKAUFTE GÖTTER vor, in dem er sich dem sehr aktuellen Thema der Raubkunst widmet.
„Arbeiten in der Fremde“ fasst drei Filme zusammen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt nahe beieinanderliegen: Im Zentrum steht der Spielfilm WANDA, MEIN WUNDER über die Erlebnisse der polnischen Pflegekraft Wanda mit ihren neureichen Arbeitgebern. Die Dokumentarfilme erweitern zwei Themenbereiche des Spielfilms: Während sich THE OHTER SIDE OF THE RIVER um die Befreiung einer jungen Frau aus der Unterdrückung hin zu Strukturen militanten Feminismus begibt (der Gewinner des Hessischen Filmpreis 2021 im Übrigen), kritisiert REGELN AM BAND BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT den Zustand moderner Sklaverei in deutschen Fleischfabriken mit Leiharbeiter*innen aus dem europäischen Osten.
Aus dem aktuellen französischen Kino präsentieren wir zwei Produktionen: Lange gewartet haben wir auf den neuen Film von Robert Guédiguian (Les neiges du Kilimandjaro, LA VILLA) GLORIA MUNDI, der „ein dunkles, aber nicht verzweifeltes Porträt einer Welt, in der moralische Werte und persönliche Bindungen brutal entwertet werden…“ (Screen) zeigt. Neben dem prekären Umgang mit dem Familienzuwachs im erstgenannten Film geht es in Emmanuelle Bercots DE SON VIVANT um den Versuch eines annehmenden Umgangs mit dem Wissen um eine tödliche Krankheit, unter anderem mit Catherine Deneuve, Benoît Magimel und Céline de France in den Hauptrollen.
Nicht häufig gibt es Filme aus Bhutan zu sehen. LUNANA ist einer von ihnen, der vom besonderen Bruttosozialprodukt des Landes, dem Glück, erzählt, welches der angehende Lehrer Ugyen inmitten der abgelegenen Region Lunana findet, obwohl er im Begriff stand, in die Welt des Kapitalismus auszuwandern. Wie das Glück an der Natur in absurdem Ausmaß käuflich erworben werden kann, zeigt wiederum der verblüffende Dokumentarfilm DIE ZÄHMUNG DER BÄUME aus Georgien. Schließlich verbirgt sich eine etwas seltsame Symbiose von Tier und Mensch hinter dem mystischen Spielfilm LAMB aus Island. Dieserart führt uns die letzte Februarwoche in unterschiedliche Aspekte rund um Mensch, Natur und der Suche nach dem Glück.


Die aktuellen Hygienebestimmungen in Kürze:
Es gilt die 2G+ -Regel: Der Besuch einer Kinovorstellung im Innenraum ist entweder mit einer Bescheinigung, dass eine vollständige Impfung vorliegt oder einem Nachweis der Genesung möglich und  einem Test oder Booster-Nachweis möglich.
Wir werden versuchen, Personen eines Haushaltes oder andere erlaubte Personengruppen gerne nebeneinander Platznehmen zu lassen, da ist Ihre Geduld und Mithilfe gefragt!
  • Platzbeschränkungen aufgrund des Abstandgebots (bei Einzelbesetzung finden ca. 24 Personen Platz)
  • Abstandsgebot von 1,5 m auch im Vorraum und im Kinosaal sowie auf den Wegen.
  • Maskenpflicht im gesamten Gebäude, auch auf den Kinoplätzen
  • Zusätzlich Nachweis über den Status geimpft, genesen
Bitte beachten Sie: es wird kein Getränkeverkauf stattfinden, Sie können sich aber gerne Ihre Getränke mitbringen.
Wir werden Sie über die aktuell geltenden Bestimmungen informiert halten.
RESERVIEREN SIE GERNE UNTER filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de
Bleiben Sie gesund!
Ihr Filmforum Höchst
HIER GEHT ES ZUR
------->
ONLINE-PLATTFORM




Film & Dialog – Gäste im Filmforum
Mi, 02.02. 20:30 Uhr
Paula Modersohn-Becker, ein Atemzug
Regisseurin Nathalie David + Kulturredakteurin Petra Kammann stehen im Anschluss zum Gespräch bereit.

So, 6.02. 18 Uhr
Verkaufte Götter
Regisseur Peter Heller ist im Anschluss vor Ort.

Sa, 12.02. 18 Uhr
The Other Side of the River
Regisseurin Antonia Kilian wird im Anschluss online zugeschaltet.



        

Klein aber fein: Kurzfilme als Vorfilm

20. – 26.01.
Flamingo Pride
Tomer Eshed | DE 2011 | 06:02 Min.

27.01. – 2.02.
Muteum
Äggie Pak-Yee Lee | EST 2017 | 04:10 Min.
Parkplatzliebe
Peter Meister | DE 2013 | 08:20 Min.

3. - 9.02.
Was bleibt
Chiara Fleischhacker | DE, FR 2018 | 08:25 Min.

10.-16.02
How my grandmother became a chair
Nicolas Fattouh | Libanon, Katar, DE 2020 | 09:55 min

17.- 23.02.
Touche dièse
Erwan Alépée | FR 2017 | 02:45 Min.

24.02.-2.03.
Glück im Keks
Nina Weilbächer | DE 2019 | 03:28 Min.


Das Filmforum möchte an dieser Stelle Dank sagen an alle, die seit je her oder auch ganz neu, den Weg in unser kleines Kino finden - in diesen Zeiten ist nichts mehr selbstverständlich.
Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit den beiden wesentlichen Kino-Preisen von Land und Bund ausgezeichnet wurden. Der Hessische Kinopreis in der Kategorie "Nichtgwerbliche Kinos" wurde am 22. Oktober im Capitol in Offenbach überreicht. Am 3. November erhielt das Filmforum zudem einen der vier Hauptpreise des Kinematheksverbundes. Der Lotte Eisner Preis würdigte in diesem Jahr besonders, dass das Kino trotz der für kulturelle Aktivitäten eher ungünstigen Vorortlage "seinem Publikum trotz allem ein abwechslungsreiches Programm mit Filmreihen, Festivals und Open-Air bot. Die Auszeichnung soll zudem als weitere Ermutigung nach dem vollzogenen Generationswechsel gelten."
Dazu sagen wir natürlich auch HERZLICHEN DANK ans Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und an den Kinematheksverbund!
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü