The House That Jack Built - Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
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The House That Jack Built

Film Beschreibung
The House that Jack built

Hit the road Jack and don´ t you come back no more, no more!
Geschichten von Serienkillern sind immer wieder im Kino erzählt worden, man kann von einem regelrechten Genre der Serienkillerfilme sprechen .Abscheu und Faszination zugleich scheinen das Publikum beim Anschauen dieser Filme gleichsam zu packen.
Damit spielt auch Lars von Trier in seinem neuesten Film THE HOUSE THAT JACK BULIT. Er erzählt die Geschichte von Jack (Matt Dillon), einem verhinderten Architekten, dem es nicht gelingt sein eigenes Haus zu bauen, aber vor allem ist Jack ein misogyner Serienkiller, der seine Taten als Teil eines Gesamtkunstwerks begreift und aus diesem Grunde jeden moralischen Skrupel, jede Empathie ausschaltet. Er tauscht seine Gedanken, die sich um sein künstlerisches Anliegen und seine Taten drehen, mit Verge/ Vergil (Bruno Ganz), seinem zunächst unsichtbaren Gesprächspartner aus. Dieser Verge wird am Ende des Films seine wahre Rolle, die seinem Namensvetter aus der Antike entspricht, zu erkennen geben.
Während die Polizei dem Killer über die Jahre immer dichter auf den Fersen ist, geht Jack immer größere Risiken ein, denn er ist noch nicht zufrieden mit seinem Werk….
„Es war wichtig für mich, ihn (Jack) von seinem Standpunkt aus zu sehen. Natürlich ist dieser Mann ein Psychopath. Aber alle Serienmörder haben ein Leben, eine Seele wie wir.
Ich versuche zu skizzieren, was ein Mensch auf sich nehmen kann, was in seinem Innersten verborgen liegt. Es war für mich notwendig, zwischen den Morden und dem Horror ein Portrait dieses menschlichen Wesens anzufertigen, weil sie doch alle menschliche Wesen sind“. (Lars  von Trier in „Cahiers  du cinéma“, 10/ 2018)  

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