Miles Davis – Birth of Cool - Filmforum Höchst

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Miles Davis – Birth of Cool

Miles Davis - Birth of Cool
„Außerdem waren sie an der Schule so verdammt rassistisch und nur auf weißen Mist fixiert. Ihre Vorurteile ärgerten mich und machten mich rasend. Ich erinnere mich noch an einen Kurs in Musikgeschichte. Die Lehrerin war eine Weiße. Sie stand vor der Klasse und erklärte, dass die Schwarzen den Blues spielen, weil sie arm sind und Baumwolle pflücken müssen. Deshalb seien sie traurig und daher käme der Blues, von ihrer Traurigkeit. Meine Hand schoss hoch wie der Blitz, ich stand auf und sagte: »Ich komme aus East St. Louis und habe einen reichen Vater, er ist Zahnarzt. Ich spiel aber auch den Blues. Mein Vater hat in seinem ganzen Leben keine Baumwolle gepflückt und ich bin heute früh kein bisschen traurig aufgewacht und hab dann einen Blues gespielt. Da steckt schon ein bisschen mehr dahinter.« Die Tante wurde richtig grün im Gesicht und sagte kein Wort mehr. “(Miles Davis. Die Autobiographie)
1926 auf die Welt gekommen, musste sich Miles Davis Zeit seines Lebens mit Rassismus auseinandersetzen - und so etwas prägt. Getrieben davon, Grenzen zu überschreiten und keiner Konvention sich beugend, ist Miles Davis einer
der größten „Influenzer“ der Musik. Vom Bebop/ Jazz über Rock´n Roll bis zum Hip Hop hat er alle Musikrichtungen stilprägend mit beeinflusst.
1957 brachte er das Album „Birth of Cool“ heraus und wurde zum Vorreiter des Cool Jazz. Im gleichnamigen Film wird das Leben dieses Ausnahmekünstlers mit noch nie zuvor veröffentlichtem Filmmaterial gewürdigt und ist gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte.
Eintritt 7€ (Frankfurt-Pass 3,50€)
Emmerich-Josef-Str. 46a // Ansage/Reservierung 069 212 45 714
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