Les Misérables – Die Wütenden - Filmforum Höchst

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Les Misérables – Die Wütenden

Les Misérables – Die Wütenden

Mit LES MISARABLES – DIE WÜTENDEN schafft es Regisseur Ladj Ly mit seinem ersten Langspielfilm direkt in die Auswahl für den französischen Oscarbeitrag – kein Wunder, denn das authentische Werk um die Konflikte in den Pariser Banlieues ist genau erzählt und nimmt all seine Figuren stets ernst. Ly ist selbst in Clichy-Montermeil aufgewachsen, in einem Künstlerkollektiv hatte er sich bereits zuvor mit dem Thema der Unruhen 2005 in der Dokumentation 365 JOURS À CLICHY-MONTERMEIL auseinandergesetzt und das wiederum als Basis für seinen Kurzfilm LES MISERABLES genutzt, aus dem schließlich das fesselnde Kinoerlebnis hervorging.
Die Schule im Viertel nenne sich „Victor Hugo“, „weil der hier Les Misérables geschrieben hat“, meint der Polizist Stéphane (Damien Bonnard) an seinem ersten Tag auf Streife und fügt hinzu: „Hat sich seitdem ja nicht viel geändert.“ Wütend und arm war man auch 1862 in dem damals noch kleinen Dorf, in dem Victor Hugos gleichnamiger Roman spielt. Jetzt findet das prekäre Leben zwischen den Hochhäusern und im Kampf um Macht und Einfluss statt. Stéphane hat sich aus der Provinz nach Paris versetzten lassen, um seinem Sohn näher zu sein. Seine beiden Kollegen, Chris (Alexis Manenti) – der machtbesessene Macho und Gwada (Djibril Zonga) – der Polizist auf Augenhöhe, erklären ihm die Regeln des Viertels und wie mit den unterschiedlichen Lagern umzugehen sei, während Stéphane selbst auf Gespräche und Deeskalation setzten möchte. Mit dem Diebstahl eines Löwenbabys aus dem Zirkus beginnt die Situation außer Kontrolle zu geraten.
Eintritt 7€ (Frankfurt-Pass 3,50€)
Emmerich-Josef-Str. 46a // Ansage/Reservierung 069 212 45 714
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