If Beale Street Could Talk - Beale Street - Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
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If Beale Street Could Talk - Beale Street

Film Beschreibung
        
Beale Street - If Beale Street Could Talk

Vor 45 Jahren schrieb James Baldwin den Roman „If Beale Street Could Talk“ und die schlechte Nachricht ist, dass er aktueller nicht sein könnte. In den USA gibt es unterdessen die Bewegung „Black Lives Matter“ und Stimmen, allen voran die Juristin Michelle Alexander, die das systematische Wegsperren junger Schwarzer für eine Variante der Jim Crow Segregationsgesetze, die auf die Abschaffung der Sklaverei folgten, halten.
Auf den ersten Blick erzählt Baldwin eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Erwachsenen aus Harlem, die trotz ihrer Jugend bereits eine lange Freundschaft verbindet. Fonny sitzt wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung in Untersuchungshaft als seine Verlobte Tish herausfindet, dass sie schwanger ist. Für Tish’s Familie besteht kein Zweifel daran, dass der junge Mann unschuldig ist und sie sind entschlossen, dem Paar zu helfen. Zum festen Band dieser Familie gehört auch, dass sie es gewohnt ist mit Ungerechtigkeit und Grausamkeit gemeinsam fertig zu werden, denn die Geschichte der falschen Anschuldigungen durch Weiße ist so alt wie die Geschichte der Schwarzen Amerikaner.
Es ist Barry Jenkins (MOONLIGHT) gelungen, die Stimmung des Romans der 70er Jahre in Harlem, als auch die Innigkeit in Tishs Familie in einen Film zu übersetzen, der sowohl die Geschichte des (Über)-Lebens mithilfe einer schwarzen Community ist als auch einfach eine Liebesgeschichte.
Für ihre Verkörperung der Mutter hat Regina King den diesjährigen Oscar für die Beste Nebenrolle verliehen bekommen.
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