Cold War - Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
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Cold War

Film Beschreibung
Cold War - Der Breitengrad der Liebe

Während des polnischen Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander…
In seinem neuen Film erzählt der Oscar®- Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend
starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.
COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE erstreckt sich über fünfzehn Jahre und obwohl aufeinanderfolgend, gibt es Ellipsen. Ganze Jahre bleiben außen vor und das Publikum muss die Lücken selbst füllen. Paweł Pawlikowski begründet seine Entscheidung damit, dass er vermeiden wollte, „die Geschichte in schlechten Szenen mit schlechtem Dialog zu erzählen. Sehr oft werden Filme, vor allem Biografien, erdrückt durch das Verlangen, Informationen unterzubringen und zu erklären und die Geschichte wird oft auf Ursachen und Auswirkungen reduziert. Aber im realen Leben gibt es so viele versteckte Gründe und unvorhersehbare Auswirkungen – so viele Doppeldeutigkeiten und Geheimnisse, dass es schwer ist, es als ein konventionelles Drama über Ursache und Wirkung umzusetzen.
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