Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
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Hinweis: Auf dem Web-Portal Talk-Walks finden Sie Informationen zu verschienenen Stadtteilen/Städten. Unter anderem auch von Frankfurt-Höchst. Auch wir sind dort mit einem Komentar vertreten

Beim türkischen Filmfestival hat sich eine Änderung ergeben:
Anstelle von Borc - Schulden spielen wir am 19.10. um 18.30 Uhr den Film
Neu im Programm ! : am 20.10. um 15.00 Uhr

Aufblende

    
Im Mittelpunkt des Herbst- und Winterprogramms 2018/19 der VHS Frankfurt steht das kommunale Stadtteilkino der VHS, das Filmforum Höchst. Mit der zentralen filmpolitischen Veranstaltung „Kino und Film in Hessen“ soll in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Filmbüro und dem Filmhaus Hessen am 17. Oktober, also genau zwischen der Verleihung der Hessischen Film- und Kinopreise und den Hessischen Landtagswahlen der Frage nach der Situation des hessischen Films und der hessischen Kinos nachgegangen werden. Wie steht es um die Filmproduktion in Hessen, welches sind die von der Politik gesetzten Rahmenbedingungen? Wie sind die Chancen der hessischen Filme in den Kinos. Und wie geht es überhaupt den Kinos? Ist die Zukunft der kleinen Programm- und Kommunalen Kinos langfristig gesichert?
Darüber sprechen die Geschäftsführer des Hessischen Film- und Kinobüros Erwin Heberling und des Filmhaus´ Frankfurt Ralph Förg.Und natürlich wird an diesem Abend auch ein – hessisch geförderter – Film als Preview  gezeigt: Ulrich Köhlers neuer von Pandora Film produzierter Film IN MY ROOM, der seine Uraufführung in diesem Jahr in Cannes erlebte, im November starten wird und von einem jungen Mann erzählt, der eines Morgens erwacht und feststellen muss, dass die ganze Menschheit verschwunden ist. In diesem Zusammenhang danken wir Pandora Film für die Möglichkeit den Film vorab zu zeigen.

Als wir Anfang der 1980er Jahre SÜRÜ – DIE HERDE von Yilmaz Güney zeigten, waren wir von diesem Film begeistert. Eine neue Filmwelt hatte sich für uns aufgetan. Dann folgte YOL, der 1982 in die goldene Palme in Cannes erhielt und dann DIE MAUER, in der Güney seine Zeit im Gefängnis verarbeitete.
Mehr als 17 Jahre hatte er in türkischen Gefängnissen verbracht, die Drehbücher von SÜRÜ und YOL verfasste er dort und von dort überwachte er die Dreharbeiten zu beiden Filmen. 1982 gelang ihm die Flucht, in Frankreich fand er Aufnahme, wo er 1984 verstarb. Als revolutionärer Kurde stand er für den Widerstand gegen die Repression des türkischen Staates gegen die kurdische Bevölkerung. Noch heute ist er ein Symbol für den Kampf gegen die Unterdrückung, vor allem in der Zeit der Militärdiktatur. Hüseyin Tabak hat in seinem Dokumentarfilm DIE LEGENDE VOM HÄSSLICHEN KÖNIG das Leben, die schöpferische Arbeit und den politischen Kampf von Güney nachgezeichnet. Zu Wort kommen seine Familie, seine Schauspieler, renommierte Filmemacher wie Michael Haneke und Costa Gavras, ehemalige Mitinsassen und Menschen auf der Straße, die Güney immer noch als Helden ansehen.
Wir freuen besonders, die gerade restaurierte Fassung seines Films YOL ergänzend zu zeigen und danken in diesem Zusammenhang Donat Keusch, dem Produzenten von YOL.
Am 16. Oktober werden Hüseyin Tabak und der Produzent Mehmet Aktas¸  im Rahmen des türkischen Filmfestivals im Filmforum zu Gast sein.
MIT SARI SICAK – YELLOW HEAT, von Fikret Reyhan, KAYGI – ZWEIFEL von Ceylan Özgün Özçelik, BORÇ – SCHULDEN von Vuslat Saraçoğlu und TOKAT von Andrea Stevens und Cornelia Schendel zeigen wir am 18. und 19. Oktober vier weitere Filme des Türkischen Filmfestivals Frankfurt (www.turkfilmfestival.de).
31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast, ca. 80 000 Gegendemonstranten. G 20 - Hamburg im Juli 2017 – eine Stadt scheint traumatisiert. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivisten ziehen in dem Dokumentarfilm HAMBURGER GITTER, der Aufnahmen der Demonstrationen und der Polizeimaßnahmen zeigt, Bilanz.
Weiter zurück liegen die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kampf der Bürgerinitiativen gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf in der Oberpfalz in den 1980er Jahren. In seinem Spielfilm WACKERSDORF führt uns der Regisseur Oliver Haffner in die Zeit, als sich der Widerstand gegen das vom Land Bayern unter Franz – Josef Strauß geplante atomare Großprojekt formierte und zeigt zugleich, dass die damaligen Ereignisse und Konflikte immer noch aktuell sind.
Anlässlich der Eröffnung der neuen Altstadt veranstaltet das Filmkollektiv Frankfurt von 26. September bis 30. Oktober 2018 eine umfangreiche Filmreihe zur Architektur und Stadtentwicklung von Frankfurt mit Werken von 1896 bis heute. Im Filmforum sind drei Programme zu sehen: Amateurfilme, z.B. über das Bockenheim der 1970er Jahre vor und während der Sanierung; Filme über Hochhausbauten, darunter der Dokumentarfilm UMBAUTES LICHT über den Peter-Behrens-Bau im Industriepark Höchst, sowie ein Programm zur Großmarkthalle im Wandel der Zeit, vom Neuen Frankfurt bis zur Europäischen Zentralbank. Bei jeder Vorführung ist ein Filmemacher oder Experte anwesend. Alle Filme und Termine unter www.filmkollektiv-frankfurt.de
Der Dreigroschenprozess war der Höhepunkt eines der größten Kulturskandale der Weimarer Republik. Bertolt Brecht war nicht zufrieden mit der Verfilmung ´seines Erfolgsstücks „Die Dreigroschenoper“ und klagte. Joachim Lang hat nun mit MACKIE MESSER die Ereignisse um den Prozess und Teile des Stücks verfilmt, mit Lars Eidinger in der Rolle des Bertolt Brecht. Was würde der Meister dazu sagen?
Und schließlich zeigen wir TODOS LO SABEN -  OFFENES GEHEIMNIS des iranischen Regisseurs  Asghar  Farhadi (NADER UND SIMIN – EINE TRENNUNG, THE SALESMAN), der in Spanien spielt und mit Penélope Cruz, Ricardo Darín und Javier Bardem äußerst prominent besetzt ist.

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