Filmforum Höchst

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HINWEIS:
Nur am 22.2.2017 um 19 Uhr ! Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen
Nur am 25.2.2017 um 18.30 Uhr 70 Jahre DEFA in Zusammenarbeit mit Aufblende e.V. Treffen in Travers


Aufblende

16.2. – 22.2. Musikfilme
Das Genre des Musical Films ist fast aus den Kinos verschwunden. Vorbei die Zeit, als Filme wie WEST SIDE STORY Millionen ins Kino lockten. Jetzt knüpft der 31 Jahre alte Regisseur Damien Chazelle mit seinem wunderschönen Film LA LA LAND über einen Jazzpianisten und eine Schauspielerin wieder an die große Tradition des Genres an. Und das mit Erfolg: Am 9. Januar dieses Jahres gewann LA LA LAND sieben Golden Globes und gilt damit als Favorit im Rennen um den Oscar 2017.
Um Musik geht es auch in YA TAYR EL TAYER – EIN LIED FÜR NOUR von Hany Abu Assad. Der zweifache Oscar-Nominee erzählt nach einer wahren Begebenheit die Geschichte eines jungen palästinensischen Mannes, der großen Widrigkeiten trotzt und nach Kairo fährt um am Wettbewerb „Arab Idol“ teilzunehmen, der den besten arabischen Sänger kürt.

22.2. Film und Diskussion um Zukunftsperspektiven: „Tomorrow“
23.2. – 1.3. Dokumentarfilm „Europa – Ein Kontinent als Beute“
Immer mehr wird der Raubbau an unserer Umwelt und an uns selbst zum Thema der gesellschaftlichen Diskussion. Der Film TOMORROW zeigt verschiedene Initiativen in der ganzen Welt, die ihre Konsequenzen aus der umweltzerstörenden und profitorientierten Wirtschaftsweise gezogen haben, und zu alternativen Wirtschafts- und Lebensformen gekommen sind. Auch die Frankfurter SoLawi – Kooperation (Solidarische Landwirtschaft) ist eine solche Initiative. Sie organisiert den Austausch mit Bio Höfen in der Region. Unter anderem wird die Stärkung einer regionalen und möglichst nachhaltigen Bio-Landwirtschaft, die unmittelbar an den Bedürfnissen der Verbraucher/innen orientiert ist angestrebt. Zwei Vertreter*innen werden anwesend sein und im Rahmen der VHS Veranstaltungsreihe „Freifläche“ Ihre Initiative vorstellen.

Nachdem die europäischen Staaten und Völker in den letzten Jahrzehnten immer enger zusammengewachsen sind, greift seit dem "Ausbruch der Finanzkrise" Rassismus, Klassenkampf von oben und aufkeimender egoistischer Nationalismus immer offener um sich. Dabei: Ist die "Finanzkrise" nicht eine große Nebelkerze, um die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben immer dreister voranzutreiben? Westliche Demokratien wie Griechenland und Portugal verloren im Zuge der Krise Stück für Stück ihre staatliche Souveränität. Über viele Jahrzehnte erkämpfte Arbeitsrechte sowie Sozialstandards wurden im Zuge einer Schock-Therapie im Handstreich hinweg gefegt. In ruhigen Bildern und konzentrierten Interviews erzählt EUROPA - EIN KONTINENT ALS BEUTE von den ökonomischen und privatwirtschaftlichen Verflechtungen und Einflüssen hin zur fundamentalen Krise Europas. Am 28. Februar werden Christoph Schuch und sein Co - Regisseur Reiner Krausz im Filmforum zu Gast sein.
Parallel dazu läuft mit Denis Villeneuves ARRIVAL ein weiterer Genrefilm, der anhand  einer Science Fiction Story von der Notwendigkeit des Verstehens und des friedlichen Zusammenlebens  auf der Erde erzählt.

25.2. Ende der Reihe “70 Jahre DEFA”
Und schließlich beendet unser Förderverein “Aufblende e.V.”  mit der letzten DEFA Produktion TREFFEN IN TRAVERS von Michael Gwisdek am 25. Februar die Reihe “70 Jahre DEFA”.

Auch in diesem Jahr präsentieren wir vom 16. – 23. März wieder das Tourneefestival Cinebrasil, das von Cinemanegro organisiert wird und einen Einblick in das vielfältige Filmschaffen dieses größten lateinamerikanischen Landes bietet.
TUDO QUE APRENDEMOS – DER GEIGENLEHRER erzählt von der heilsamen und emanzipierenden Wirkung der Musik. In dem Dokumentarfilm 5X CHICO folgen 5 Filmemacher dem Lauf de Sao Francisco Flusses und dokumentieren so auch die Schönheit der brasilianischen Landschaft. O ÚLTIMO DRIVE-IN – DAS LETZTE DRIVE- IN KINO erzählt von der Liebe zum Kino. O LOBO ATRAZ DA PORTA – DER WOLF HINTER DER TÜR gehört dem Genre des Thrillers an und VIDAS PARTIDAS – ZERBROCHENE LEBEN thematisiert das Problem der häuslichen Gewalt.
NISE: O CORAÇÃO DA LOUCURA - DAS HERZ DES WAHNSINNS ist die filmische Biographie der Psychiaterin Nise da Silveira, die sich der Elektroschockmethode und der Lobotomie widersetzte und neue Wege in der Beschäftigungstherapie ging.
Ergänzt wird das Programm durch den Dokumentarfilm O SAMBA – MARTINHO DA VILA UND DIE SAMBASCHULE VILA ISABEL über den Komponisten und Sänger Martinho da Vila und seine Samba Schule in Rio de Janeiro.

Die nationalsozialistische Kinoproduktion und –distribution war staatlich gelenkt und über die “Reichsfilmkammer” direkt dem Propagandaminister Joseph Goebbels unterstellt. Nach der anfänglichen Phase Propagandafilmproduktion (SA MANN BRAND, HITLERJUNGE QUEX etc.) wurden bald scheinbar unpolitische “Unterhaltungsfilme”  gedreht (GLÜCKSKINDER, DIE FEUERZANGENBOWLE und unzählige mehr), die das Publikum ablenken und seinen Erwartungen nachkommern sollten. Goebbels wollte “großes Kino”, eine deutsche Traumfabrik. Der Filmjournalist Rüdiger Suchsaland erzählt in seinem auf Archivmaterial gestützen Film HITLERS HOLLYWOOD von der dunkelsten Periode deutscher Filmgeschichte und erinnert zum hundertsten Geburtstag der UFA an diese Filme und ihre Stars Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens und viele mehr. Ergänzend zeigen wir zwei Beispiele dieser Epoche: Paul Martins „Screwball“ -Komödie GLÜCKSKINDER (mit Einführung) aus dem Jahre 1936 und Veit Harlans „Durchhaltefilm“ KOLBERG (1943/ 45).
Rüdiger Suchsland wird am Sonntag, den 26. März seinen Film HITLERS HOLLYWOOD persönlich vorstellen und anschließend zur Vorführung von KOLBERG eine Einführung geben sowie im Anschluss mit dem Publikum diskutieren.

Der Monat März beginnt mit zwei Filmen, deren Ausgangspunkt jeweils die Gewalt gegen die Protagonistinnen ist und die auf ganz verschiedene Weise die Reaktion auf diese Taten zeigen: Asghar Farhadis FORUSHANDE- THE SALESMAN und Paul Verhoevens ELLE.
Warum gehen junge Frauen und Männer aus Europa in den Dschihad nach Syrien? Die französische Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar (LES HERITIERS - DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE) behandelt dieses Thema in ihren neuen Spielfilm LE CIEL ATTENDRA – DER HIMMEL WIRD WARTEN, der im Filmforum Höchst startet, mit Feingefühl und großer Kraft und zeichnet so wie in ihrem vorangegangenen Film ein Generationenporträt.

Pablo Neruda und Karl Marx: Zwei sozialistische „Dichter und Denker“ regten die Regisseure Pablo Larraín aus Chile (NERUDA) und Raoul Peck aus Haiti (DER JUNGE KARL MARX) zu politisch – historischen Biographien an. Wir zeigen beide Filme in der 2. Märzwoche.

Wie in jedem Jahr beteiligt sich das Filmforum an den Schulkino Wochen Hessen. Wir zeigen im Zeitraum vom 6. – 14. März vormittags die Filme KUDDELMUDDEL BEI PETTERSSON UND FINDUS, AB ANS MEER, RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN, SONITA, TSCHICK, und SNOWDEN.
Für den Besuch der Schulkinovorstellungen ist eine Anmeldung erforderlich.
Informationen unter: www.schulkinowochen-hessen.de

 
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