Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a
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Das Quiz des Filmforums geht in die neue Runde!
Weiterhin bleibt unser Kino aufgrund der Lockdown-Bestimmungen geschlossen und die beste Kinozeit findet ohne Publikum mit leeren Kinosälen und vor kleinen Bildschirmen auf dem eigenen Sofa allein zu Hause statt.
Also laden wir wieder hier auf unserer Homepage zum Rätseln rund um Film und Kino ein.
Kurzfilm der Woche

Für alle, die es nicht zum Abendspaziergang bei der Aktion KINO LEUCHTET am Sonntag, den 28.02. geschafft haben, hier nun der Film zu sehen in der Reihe
KURZFILM DER WOCHE
SCHWARZWEIß
von Anna Weiß, 15 Jahre, Sonderpreis “Demokratie (er)leben” bei „Jung und abgedreht“, 9. Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival 2021

Der Kurzfilm zeigt auf abstrakte Weise eine Person, die nur auf Grund ihres anderen Aussehens ausgeschlossen und diskriminiert wird – und beschäftigt sich damit mit Vorurteilen und Alltagsrassismus.
Filmplakatperlen aus dem Archiv des Filmforum Höchst
Die Zeit des gezwungenen Rückzugs will genutzt werden. Räumen, Ordnen und Sortieren der Vergangenheit und der Zukunft ist an der Tagesordnung. Wir stöbern in unserem Plakatarchiv und suchen nach Filmplakaten, die uns etwas bedeuten.
Das jeweils aktuell ausgewählte Filmplakat findet sich sowohl direkt vor Ort im Schaukasten unseres Kinos in der Josef-Emmerich-Straße 46a in Frankfurt-Höchst, als auch auf unserer Homepage und bei Facebook und Instagram wieder. Lassen Sie sich überraschen!
Wir freuen uns, von Ihren Kinoerlebnissen zum entsprechenden Film zu erfahren! Kommentieren oder schreiben Sie uns gerne!
        
AUFBLENDE
Im Februar 2021
Liebe Freundinnen und Freunde des Filmforum Höchst,
noch immer keine Aussicht auf Wiedereröffnung der kulturellen Räume in der Öffentlichkeit. Weiterhin können wir kein konkretes Datum nennen, an dem wir wieder gemeinsam Filme im Kino genießen und diskutieren können. Die Lage ist und bleibt unklar. Im November dachten wir: „Ein Monat, o.k.“ Das Jahr hat gerade erst begonnen und allmählich zieht eine dunkle Vorahnung auf, dass vielleicht auch mit einer Öffnung ab Ostern nicht zu planen ist. Dennoch wollen wir daran festhalten, dass die Zukunft weiterhin eine in Gemeinschaft und sozialem Miteinander ist! In digitalen Foren wird heiß diskutiert, wie es um die Zukunft des Kinos denn nun stehe. Wie viel digital, wie viel analog wird der Ort des Films? Welche Formen von Kino werden überleben oder wie muss sich Kino als Treffpunkt wandeln? Gleichzeitig wissen wir: egal, wie viele Streamingdienste die neusten Streifen fürs Home-Kino anbieten, der Film im dunklen Saal gemeinsam auf großer Leinwand erstrahlt in einer ganz besonderen Qualität und hat eine Atmosphäre, nach der wir uns doch alle weiterhin sehnen. Insofern sind wir für unser Publikum bereit, bleiben am analogen und digitalen Ball, forschen nach interessanten Filmprogrammen und innovativen Ideen, die dem besonderen Charme des Filmforums entsprechen.
Zweimal digital und einmal hybrid sind unsere derzeitigen Angebote für unser Publikum: Im QUIZ gibt es ausgewählte Fragen rund um Film- und Kinogeschichte im allgemeinen und die Geschichte des Filmforums im Speziellen. DER KURZFILM DER WOCHE präsentiert in Kooperation mit dem Kurzfilmverleih Interfilm Berlin ausgewählte filmische Kurzweile. Außerdem stöbern wir in unserem Archiv und spannen unter FILMPLAKATPERLEN den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft, wobei das jeweils aktuelle Plakat direkt im Schaukasten am Kino vor Ort ausgestellt ist.
Bei Wiedereröffnung werden sich die Filme und Programme stapeln und es wird schwer sein, allen, die im Stillen warten mussten und es doch so sehr verdienen, auf großer Leinwand gesehen zu werden, gebührenden Platz zu bieten.
Was war geplant und wartet: die Festivals Cinema Italia, Días de Cine und Africa Alive; das kleine Lateinamerikaprogramm mit Monos – zwischen Himmel und Hölle von Alejandro Landes und Sin Senas Particulares – Was geschah mit Bus 670? von Fernanda Valadez; das Fassbinderprogramm mit Oskar Roehlers Enfant Terrible und den Fassbinderfilmen Warum läuft Herr R. Amok?, Die Sehnsucht der Veronika Voss und dem „Frankfurt Film“ In einem Jahr mit 13 Monden; der letzte Film der in 2020 begonnenen Reihe „Leben und Arbeiten in der Weimarer Republik“ des Fördervereins „Aufblende e. V.“ Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt? von Brecht/Dudow, die Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Holocaust mit der Verfilmung des Lesekonzerts In Ausschwitz gab es keine Vögel von und mit der Autorin Monika Held und dem Kontrabassisten Gregor Praml.
Was vor dem Lockdown anlief und kaum gesehen wurde: Oeconomia von Carmen Losmann, Nerver Rarely Sometimes Always –Niemals Selten Manchmal Immer von Eliza Hittman (Silberner Bär 2020)
Was steht vor dem Kinostart: Matthias & Maxime von Xavier Dolan, Rosas Hochzeit von Iciar Bollaín, Falling von Viggo Mortensen, Otac – Vater von Srdan Golubović (Publikumspreis Berlinale 2020) und viele Filme mehr, die wir gerne zeigen würden.
Für welche Filme würden Sie sich als unser treues Publikum interessieren? Was würden Sie gerne mal wieder im Kino erleben? Was haben Sie verpasst und worauf freuen Sie sich? Gerne melden Sie sich unter filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de mit Ihren Inspirationen!
Bleiben Sie gesund!
Ihr Filmforum Höchst
…. und irgendwann kommt das Kino bestimmt wieder!
Dann werden wir wahrscheinlich nach wie vor nur 24 Plätze anbieten können.
Es wird auch im Vorraum des Kinos auf einen Abstand von 1,50 m zu achten sein.
Im gesamten Gebäude wird Maskenpflicht bestehen. Die Mund- und Nasenbedeckung wird dauerhaft – auch auf den Kinoplätzen – zu tragen sein.
Kontaktdaten werden weiterhin relevant bleiben und können schon vor dem Besuch des Kinos ins Formular eingetragen werden. Das PDF Hygienekonzept zum Ausdrucken und Vorausfüllen der Kontaktdaten finden Sie hier auf unserer Website.
Bitte beachten Sie: Es wird wahrscheinlich kein Getränkeverkauf stattfinden, Sie können sich aber gerne Ihre Getränke mitbringen.
COMRADES IN DREAMS - LEINWANDFIEBER
Ein Film, der die Liebe zum Kino selbst thematisiert und zeigt, was Menschen bereit sind, dafür zu geben. Ein Film über die universelle Notwendigkeit, sich mit Geschichten auseinanderzusetzen. Ein Film über die Kinomacher*innen dieser Welt und über die Leidenschaft, die hinter dieser Arbeit steht!
Uli Gaulke hat in seinem Dokumentarfilm Kinos in aller Welt besucht und stellt uns Kinomacher*innen in Burkina Faso, Indien, Nordkorea und den USA vor: Anup fährt mit seinem Zeltkino durch Indien - jeden Abend ist bei ihm ausverkauft. Die Filmrollen nimmt er zur Segnung mit in den Tempel. Das Zeltkino hat er von seinem Vater geerbt, der lange versucht hat, den Sohn vom Virus Kino fernzuhalten. Han Yong-Sil in Nordkorea bedient den Projektor in einer Veranstaltungshalle der Kooperative in Chongsan-Ri für die Landarbeiter*innen. Film ist hierzulande immer auch neben dem Vergnügen etwas Propaganda und kann sich schon mal um Bewässerungsanlagen drehen. Han Yong-Sil ist sich sicher, dass die Filme ihr als Weggefährten wichtiger als jeder Mann sind. Die drei Freunde Lassane, Luc und Zakaria in Burkina Faso verbringen wesentlich mehr Zeit mit ihrem kleinen Open Air Kino in Ouagadougou als mit den Familien zu Hause: auf drei Mofas holen sie die Filmrollen ab und locken kurz vor Vorführungsbeginn noch potentielle Zuschauer*innen ins Kino. Penny in Wyoming USA hat von ihrem Bruder das Kino „The Flick“ übernommen, dass äußerlich einer großen Scheune gleicht. Im kleinen Städtchen Big Piney sitzt nahezu jede*r, die/der am Wochenende ein Date hat, bei Penny im Kino.
Ein Film, der in der Tradition von einer Reihe von Filmen steht, die das Kino als Ort des Films ehren: Interessanterweise zeigten wir genau vor dreizehn Jahren, im März 2008, ein Programm zum Thema mit den Filmen COMRADES IN DREAMS – Leinwandfieber, D 2006 von Uli Gaulke, EL VIENTO SE LLEÓ LO QUE – DAS LETZTE KINO DER WELT Argentinien 1998 von Alejandro Agresti und dem Klassiker Cinema Paradiso, It/Fr 1988 von Giuseppe Tornatore. Auch Tornatore erzählt die Geschichte eines leidenschaftlichen Filmvorführers (Philippe Noiret) in einem kleinen sizilianischen Provinzkino beginnend in den 1940er Jahren und Rio Pico, ein total kinoverrücktes Dorf ohne Radio und Fernsehen, steht im Mittelpunkt des argentinischen Films EL VIENTO SE LLEÓ LO QUE – DAS LETZTE KINO DER WELT.
So hoffen und bangen auch wir doch derzeit alle, dass dieser unser Lebensinhalt und die Leidenschaft von so einigen unter uns erhalten bleiben möge! Welche Filme, die das Kino als wesentlichen Ort zelebrieren, kommen Ihnen noch in den Sinn? Gerne melden Sie sich bei uns unter filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de
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