Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a
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Das Quiz des Filmforums geht in die neue Runde!
Weiterhin bleibt unser Kino aufgrund der Lockdown-Bestimmungen geschlossen und die beste Kinozeit findet ohne Publikum mit leeren Kinosälen und vor kleinen Bildschirmen auf dem eigenen Sofa allein zu Hause statt.
Also laden wir wieder hier auf unserer Homepage zum Rätseln rund um Film und Kino ein.

Unsere neue Aktion: Filmplakatperlen aus dem Archiv des Filmforum Höchst
 
Die Zeit des gezwungenen Rückzugs will genutzt werden. Räumen, Ordnen und Sortieren der Vergangenheit und der Zukunft ist an der Tagesordnung. Wir stöbern in unserem Plakatarchiv und suchen nach Filmplakaten, die uns etwas bedeuten.
 
Das jeweils aktuell ausgewählte Filmplakat findet sich sowohl direkt vor Ort im Schaukasten unseres Kinos in der Josef-Emmerich-Straße 46a in Frankfurt-Höchst, als auch auf unserer Homepage und bei Facebook und Instagram wieder. Lassen Sie sich überraschen!
 
Wir freuen uns, von Ihren Kinoerlebnissen zum entsprechenden Film zu erfahren! Kommentieren oder schreiben Sie uns gerne!
ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT
Seit 1990 ist der Dokumentarfilmer Andreas Voigt mit seinen Filmen regelmäßiger Gast im Filmforum Höchst. Die ersten Filme Alfred und Leipzig im Herbst zeigte das Filmforum in der Reihe „Blicke aus Ost und West – die DDR im Film“ gleich nach der Maueröffnung. Seither ist der Dokumentarist der „kleinen Leute“ aus dem Programm des Filmforums nicht mehr wegzudenken.
In seiner bekannten Leipzig-Reihe verfolgte Voigt von 1986 zunächst bis 1997 verschiedene Protagonist*innen in Leipzig auf ihrem Lebensweg und zeichnete die soziale und politische Situation gerade in dieser bewegenden Umbruchszeit subtil nach: Er rekonstruierte in Alfred (1986) das Leben eines einfachen Arbeiters in der DDR, verfolgte mit seinem Kameramann Sebastian Richter die Montagsdemonstrationen in Leipzig im Herbst (1989), begleitete ein Jahr lang in Letztes Jahr Titanic (1990) fünf Protagonist*innen auf ihrem Weg in ein neues System, setzte sich mit der linken und rechten Jugendszene in Glaube Liebe Hoffnung (1994) auseinander und besuchte seine Protagonist*innen dann zehn Jahre später in Grosse Weite Welt (1997).
Mit dem Film Alles andere zeigt die Zeit von 2015 wird aus der Pentalogie eine Hexalogie und Andreas Voigt spannt anhand der drei Protagonist*innen Isabel, Jenny und Sven, die zur Wendezeit Jugendliche waren, einen Bogen von 25 Jahren deutsch-deutscher Geschichte zu seinem ersten Leipzigfilm…
…und ist nach 25 Jahren im Herbst 2015 auch gleich damit zur Premiere im Filmforum zu Gast!
Sein neuster Film Grenzland ist nun im Lockdownherbst auf dem Leipziger 63. Dokfilmfestival uraufgeführt worden.
Wir sind gespannt und freuen uns darauf – wenn Kino wieder möglich ist - einen weiteren Film von – und vielleicht auch zu Gast mit – Andreas Voigt im Filmforum zu zeigen!
Bleiben Sie gesund, Ihr Filmforum Höchst
Kurzfilm der Woche
AUFBLENDE
- Filmforum Höchst Januar 2021
Bis mindestens Ende Januar wird es im Filmforum keine Vorstellungen geben!
        



Liebe Freundinnen und Freunde des Filmforum Höchst,
Wir leben und arbeiten als Teil des Kinogewerbes in einer seltsamen Zeit. Immer gleich als Erste bei Schließungen wegen der Covid 19 Pandemie betroffen, müssen wir schnell reagieren und die Vorstellungen, denen Überlegungen, Programmdiskussionen und andere Vorbereitungen vorangingen, absagen. Das geht relativ flott, aber wieder zu öffnen, bei aller Ungewissheit und fortdauernder Planungsunsicherheit in Bezug auf die nähere Zukunft ist nicht so einfach, bedarf es doch einer Planung und Vorbereitung, die im öffentlichen Bereich z. B. bei Schulen, im öffentlichen Nahverkehr, bei der Bahn etc. ebenfalls wünschenswert wäre. Jetzt werden also die Kinos und andere Kultureinrichtungen nach dem 30. 11. nicht öffnen, obwohl diese durch die umfassenden Hygienemaßnahmen (zuletzt Maskenpflicht, während der Vorstellungen, 1,50 m Abstand etc.) nicht maßgeblich an der Verbreitung des Virus beteiligt waren. Unser Programm für den Dezember war schon fertiggestellt und kurz vor dem Druck als die Verlängerung des Lockdowns kam, Teile davon wird das Filmforum im nächsten Jahr präsentieren.
Vor diesem Hintergrund ist es besonders seltsam für mich nach fast 40 Jahren Kinoarbeit im Filmforum, am 31. Dezember Abschied von vom Filmforum zu nehmen.
Vier Jahrzehnte Kino in Höchst, mit einigen Unterbrechungen, bedeuteten Eintauchen in die Faszination des Kinos, Filmkultur, politische und gesellschaftliche Diskussionen, Verstehen anderer Kulturen – nicht nur im Film – und Begegnungen mit Filmschaffenden aus aller Welt, die oft von besonderer Nachhaltigkeit gekennzeichnet waren. Das gilt vor allem auch für die vielen Mitarbeiter*innen im Filmforum-Team, auch die, die kürzer oder länger oder sehr lang im Kino mitgearbeitet, das Programm und die Ausrichtung des Filmforums maßgeblich mitbestimmt haben und die teilweise noch heute dem Kino verbunden sind.
Und natürlich auch die Festivalgruppen, die ehrenamtlich mit ungeheurem Enthusiasmus und vielen, vielen Arbeitsstunden die Festivals (Interregionales Festival Hessen – Aquitaine – Histoires de Rire, Die DDR im Film, Cuba im Film, Africa Alive, Venezuela im Film, Kurdische Filmtage) möglich gemacht haben. Die gute Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmszene, besonders mit dem Hessischen Film- und Kinobüro und dem Filmhaus Frankfurt sei hier ebenfalls erwähnt sowie natürlich auch die Unterstützung der VHS Kolleg*innen und unseres Fördervereins Aufblende e.V.
Meine Zeit im Filmforum war somit immer eine Zeit des gemeinsamen Arbeitens vor allem im Filmforum-Team, getragen von ganz verschieden Menschen ganz unterschiedlicher Altersgruppen und ganz verschiedenen Zugängen zum Kino, die aber der Enthusiasmus für das Kino und das Interesse an der gemeinsamen Reflexion über die besondere Kunstgattung Film und seine gesellschaftliche Bedeutung geeint hat.
Dieses Interesse hat unser Publikum immer geteilt und hier sollte auch erwähnt werden, dass das Filmforum immer ein sehr interessiertes, dem Kino verbundenes und angenehmes Publikum, das uns auch in der Schließzeit im Frühjahr begleitete und durch seinen Zuspruch motivierte, hatte und noch weiter haben wird. Sabine Imhof, die schon 13 Jahre im Filmforum mitarbeitet, wird meine Stelle übernehmen und zusammen mit dem Team das Kino weiterführen, hoffentlich bald befreit von der Pandemie: ein Kino, das Ort der öffentlichen Reflexion, Faszination und ein Garant für die Filmkultur bleiben wird: Ein dunkler Saal, eine Leinwand und ein Publikum, das sich jeden Abend immer neu zusammenfindet, weit entfernt vom isolierten Konsum auf dem Sofa, gespeist durch die Streamingdienste.
Abschied vom Filmforum?
Eigentlich doch nicht! Auch im „Ruhestand“ werde ich noch im Kino und bei den Festivals präsent sein, nicht nur wegen der Filme, sondern auch wegen des gemeinsamen Arbeitens, wegen der Freundschaften, die sich im Zusammenhang mit der Arbeit im Filmforum entwickelt haben, im Filmforum-Team, in den Festivalgruppen „Cuba im Film“, „Africa Alive“, etc. Wir werden uns also noch sehen im Filmforum, vielleicht aber auch etwas entspannter, das soll ja den sogenannten Ruhestand kennzeichnen.
Gefreut haben wir uns in diesem Jahr über die Kinopreise des deutschen Kinematheksverbundes in der Kategorie „Kino, das bildet“ und den Hessischen Kinokulturpreis 2020.

Ein Ansporn auf unserem Weg weiter zu gehen. So wird es im nächsten Jahr nach der Wiedereröffnung u.a. die Festivals Cinema Italia und Días de Cine (zusammen mit dem Deutschen Filmmuseum), den „versäumten“ Film OECONOMIA von Carmen Losmann, der uns aus aktuellem Anlass besonders wichtig ist, ein kleines Lateinamerikaprogramm mit MONOS – ZWISCHEN HIMMEL UND HÖLLE (OmU) von Alejandro Landes und SIN SEÑAS PARTICULARES – WAS GESCHAH MIT BUS 670? von Fernanda Valadez und das für November, Dezember etc. geplante Fassbinderprogramm mit Oskar Roehlers ENFANT TERRIBLE und den Fassbinderfilmen WARUM LÄUFT HERR R. AMOK?,  DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS und dem „Frankfurt Film“ IN EINEM JAHR MIT 13 MONDEN geben. Schließlich wird in Zusammenarbeit mit unserem Förderverein „Aufblende e. V.“ als letzter Film der Reihe „Leben und Arbeiten in der Weimarer Republik“ KUHLE WAMPE ODER WEM GEHÖRT DIE WELT? von Brecht/ Dudow, der exemplarische Film des deutschen proletarischen Kinos aus dem Jahr 1932 nun endlich – mit einer Einführung – gezeigt werden.
Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust wird das Filmforum die Verfilmung des Lesekonzerts IN AUSCHWITZ GAB ES KEINE VÖGEL von und mit der Autorin Monika Held und dem Kontrabassisten Gregor Praml präsentieren.
Im Februar hoffen wir darauf, zusammen mit dem Deutschen Filmmuseum wie jedes Jahr das Festival „Africa Alive“ durchführen zu können, wenn die Kinos dann hoffentlich wieder spielen können.
Das ganze Filmforum-Team wünscht Ihnen / Euch schöne Feiertage und ein gutes – besseres – und gesundes Neues Jahr 2021 mit Filmen und Filmgesprächen sowie Gästen im Kino, Theateraufführungen, Restaurant- und Museumsbesuchen – eben ein wiederkehrendes normales Leben.
Bleiben Sie gesund!
Klaus – Peter Roth
…. Und irgendwann kommt das Kino bestimmt wieder!
Dann werden wir nach wie vor wahrscheinlich nur 24 Plätze anbieten können.
Es ist auch im Vorraum des Kino auf einen Abstand von 1, 50 m zu achten.  
Im gesamten Gebäude besteht Maskenpflicht. Die Mund- und Nasenbedeckung muss dauerhaft – auch auf den Kinoplätzen – getragen werden.
Kontaktdaten können schon vor dem Besuch des Kinos ins Formular eingetragen werden. Das PDF Hygienekonzept zum Ausdrucken und Vorausfüllen Ihrer Kontaktdaten finden sie hier!
Bitte beachten Sie: Es findet kein Getränkeverkauf statt, Sie können sich aber gerne Ihre Getränke mitbringen.

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