Filmforum Höchst

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Liebe Kinofreund*innen,
Sommerpause bis zum 2. September
In den nächsten Tagen aktualisieren wir unsere Homepage. Der September wird spannend. Bleiben Sie dran.
*UPDATE : unser Septemberprogramm steht bereit. Filmbeschreibung, Trailer und Programmübersicht inkl. Kinderfilm
Alle Informationen zu möglichen Änderungen und zu unserem Septemberprogramm erhalten Sie demnächst aktualisiert hier auf unserer Homepage, über Facebook und Instagram.
Also: Gesund bleiben – wir sehen uns im Kino!
Unser Kurzfilm der Woche

»FORTSCHRITT DURCH FORSCHUNG«
von Rakete Frankfurt

Filmfestivals und Sonderreihen Herbst 2020

Die für das erste Halbjahr 2020 angekündigten Filmfestivals werden auf den Herbst verschoben.
„Cinebrasil“ wird voraussichtlich im September stattfinden, „Cuba im Film“ wurde auf den 1. – 10 Oktober verlegt.

September
Cinebrasil
Eine ganz besondere Ausgabe des Tourneefestivals „Cinebrasil“ präsentiert das Filmforum im September, denn in diesem Jahr feiert das von „Cinemanegro“ und Sidney Martins organisierte Festival sein 15. Jubiläum und findet in mehreren Städten in Deutschland statt, in Frankfurt - wie immer - bei uns im Filmforum. In der 18.30 Schiene sind als kleine Retrospektive sechs Filme der letzten Jahre zu sehen, in der 20.30 Schiene das aktuelle Programm mit sieben neuen Produktionen. Einer der Schwerpunkte liegt auf der afrobrasilianischen Kultur.
Das Festival zeigt, dass das (kritische) Kino trotz finanzieller und anderer Einschränkungen in Brasilien immer noch existiert.

Oktober
Cuba im Film
Zum 25. Festivaljubiläum werden vom 1.  bis 10. Oktober neben den neuen Produktionen auch Filme aus dem Vorjahr und Klassiker aus der reichen Filmgeschichte Kubas zur Aufführung kommen. Wie jedes Jahr werden Filmschaffende eingeladen, um ihre Filme in Frankfurt zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit der Filmschule in San Antonio de los Baños wird in einer „Kurzfilmrolle“ ein Querschnitt aus den Arbeiten der Filmstudierenden gezeigt. Natürlich gibt es eine große Jubiläumsparty mit Live Musik
aus Kuba. Eine Diskussionsveranstaltung zu aktuellen gesellschaftlichen Problemen in Kuba wird das Programm ergänzen.

November
Cinéfête
Vom 30. 10. -.13. November wird das Filmforum wieder zum Klassenzimmer für französischlernende Schüler*innen, um den Spracherwerb und das Kennenlernen unserer Nachbar*innen zu fördern, aber natürlich auch, um Spaß am frankophonen Kino zu vermitteln.
Ebenfalls im November beteiligt sich das Filmforum wieder an der Veranstaltungsreihe der „Höchster AG Erinnerung und Geschichte“ zum Gedenken an die Pogrome von 1938.
AUFBLENDE
        
Liebe Freundinnen und Freunde des Filmforum Höchst,

Das Kino kommt wieder!

Wir werden nur 24 Plätze anbieten können, es ist auch im Vorraum des Kino auf einen Abstand von 1, 50 zu achten. Außerdem muss vor und beim Betreten sowie beim Verlassen des Kinos ein Mund- und Nasenschutz getragen werden. Beim Betrachten des Films vom Sitzplatz ist dies allerdings nicht notwendig. Kontaktdaten können schon vor dem Besuch des Kinos ins Formular eingetragen werden. Das PDF Hygienekonzept zum Ausdrucken und Vorausfüllen Ihrer Kontaktdaten finden sie hier!
Bitte beachten Sie: Es findet kein Getränkeverkauf statt.
Getränke können mitgebracht werden!
September
„Dann wurde es finster und der Film läuft. …  Ganz wunderbar ergriff es Franz, als das Kichern um ihn losging. Lauter Menschen, freie Leute amüsieren­ sich, hat ihnen keiner­ was zu sagen. Wunderbar schön, und ich stehe mitten mang“, so beschreibt Alfred Döblin Franz Biberkopfs ersten Kinobesuch nach der Haftentlassung in seinem Roman „Berlin Alexanderplatz“ und verweist auf das zentrale Charakteristikum des Kinos: In einem dunklen Raum sich zufällig mit anderen zusammenfinden und gemeinsam ein Filmerlebnis zu teilen, ein Gefühl der Geborgenheit erfahren, das beim individuellen Filmkonsum auf Bildschirmen nicht entstehen kann.
Das wird oft vergessen beim Jubel über die astronomischen Zuschauerzahlen der gestreamten Filme, bei der Auslagerung von Festivals ins Netz während der Corona Krise.
Dies könnte also das Motto des Kinos nach der Corona Krise sein: Vergesst­ nicht die Faszination, die von einer Kinovorstellung ausgehen kann.
Döblins berühmter Roman BERLIN ALEXANDERPLATZ, ein Monument der literarischen Moderne von 1929, hat neben Franz Biberkopf die Großstadt Berlin zur Hauptdarstellerin.
1931 wurde er zum ersten Mal verfilmt, von Piel Jutzi unter Mitarbeit von Alfred Döblin­ mit Heinrich George in der Hauptrolle, die ihm auf den Leib geschrieben schien.
Wir zeigen den Klassiker am 20. September in Zusammenarbeit mit Aufblende e.V. in der Reihe „Leben und Arbeiten in der Weimarer Republik“ mit einem einführenden Vortrag.   
Zum Ende des Monats läuft dann der „aktuelle“ BERLIN ALEXANDERPLATZ, die dreistündige Verfilmung von Burhan Qurbani mit Welket Bungue, die auf der letzten Berlinale­ ihre Premiere feierte und beim „Deutschen Filmpreis“ u.a. den silbernen Filmpreis als Bester Spielfilm gewann.
Außerdem werden wir einige, wegen der Corona-Krise ausgefallenen Filme, die es unbedingt­ wert sind auf der Leinwand gesehen zu werden, nach­holen:
Ulrike Ottingers wunderbaren essayistischen teilweise autobiogra­phischen Dokumentarfilm­ PARIS CALLIGRAMMES, über die Stadt des Lichts und ihre Kultur Anfang der 1960er Jahre, die nicht nur für die deutsche­ Filmemacherin prägend und anregend war und Christian Petzolds­ UNDINE, eine Neubearbeitung des gleichnamigen­ Märchens im Berlin der Gegenwart mit Paula Beer und Franz Rogowski­. Natürlich wollen wir unserem Publikum auch den großen deutschen Komödienerfolg­ DIE KÄNGURU CHRONIKEN von Dani Levy nicht vorenthalten, der zum Wiedereröffnungsfilm nach dem Lockdown wurde und bei uns in der ersten­ September­woche läuft.
Mit UN DIVAN A TUNIS – AUF DER COUCH IN TUNIS zeigen wir eine tunesische­ Komödie mit Golshifteh Farahani in der Hauptrolle, die in Tunis eine psychiatrische Praxis eröffnen will.
Diese Komödie der jungen tunesischen Regisseurin Manele Labidi reflektiert in durchaus ernsthafter Weise die Situation Tunesien, der Geschlechterbeziehungen und den Konflikt von Tradition und Aufklärung.
Und schließlich holen wir das bereits für März angekündigte Festival „Cinebrasil“ in diesem Monat nach. Nicht nur wegen der Corona Pandemie, in der die neue brasilianische Regierung ihre Bevölkerung quasi schutzlos dem Virus preisgibt, ist die Filmbranche bedroht. Auch Mittelkürzungen und eine neue Ausrichtung in der Filmpolitik setzen die Filmschaffenden unter Druck. Allerdings soll in Sao Paulo ein Militärfilmfestival stattfinden. Der brasilianische Erfolgsregisseur Kleber Mendoca Filho sagt dazu in einem Interview mit „Le Monde“: „Ja das (Militärfilmfestival) oder das Ende von allen regierungsabhängigen Finanzierungen der Künste … Jeden Tag gibt es etwas Neues. Und All das kommt aus dem Nichts, auf mysteriöse Art und Weise, mit einem Lächeln. So viele Dinge passieren, dass man selbst nicht mehr weiß, wie man reagieren soll.“
Die diesjährige ganz besondere Ausgabe des Tourneefestivals „Cinebrasil“ präsentieren wir vom 10. – 16. September, denn in diesem Jahr feiert das von „Cinemanegro“ und Sidney Martins organisierte Festival sein 15. Jubiläum und ist in mehreren Städten in Deutschland zu sehen, in Frankfurt – wie immer – bei uns im Filmforum. In der 18.30 Schiene sind als kleine Retrospektive Filme der letzten Jahre zu sehen, in der 20.30 Schiene das aktuelle Programm mit sieben neuen Produktionen. Einer der Schwerpunkte liegt auf der afrobrasilianischen Kultur. Vor allem beweist das Festival aber, dass das (kritische) Kino trotz finanzieller und anderer Einschränkungen in Brasilien­ noch existiert
„Ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr den 15. Geburtstag von Cinebrasil feiern können! Und das trotz der immer größeren Einsparungen für den Kulturbetrieb seitens­ der brasilianischen Regierung. Es war nie leicht und es wird auch nicht leichter ... aber wir feiern trotzdem, oder gerade deshalb, mit einem umfangreichen Programm. …    Eröffnet wird die Reihe mit dem Film TUNGSTÊNIO - WOLFRAM von Heitor Dhalia, einer spannenden Verfilmung der gleichnamigen graphic novel, in der am Strand von Bahia 4 Lebensgeschichten schicksalhaft verbunden werden. In unserer Retrospektive zeigen wir Filme, die in den letzten 14 Jahren Filmfestival bei unserem Publikum und Kritikern die beste Resonanz bekommen haben. Fast alle sind mit deutschen, einige mit englischen Untertiteln. Ich freue mich mit euch unseren Festivals-Geburtstag zu begehen! Mit den besten Grüßen Sidney Martins.“
Bereits am 10. September organisiert das Filmforum im Rahmen des „Sommer – Wander – Kinos 2020“ in Zusammenarbeit mit Kulturforum Hattersheim und Stadt Hattersheim im Recyclinghof Hattersheim, Schützenstraße 2 anlässlich des „Tages der Nachhaltigkeit“ eine Open Air Vorstellung mit dem Film WELCOME IN SODOM – DEIN SMARTPHONE IST SCHON HIER




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